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Lamellenvorhänge, -store

Lamellenvorhänge (auch Vertical-Stores genannt) bestehen aus einer Oberschiene mit innenliegender Technik und vertikalen Lamellen. Wohnräumen dient sie als innenliegender Sonnenschutz am Fenster.
Seine Einzellamellen können um ihre Hochachse ca. 180 ° gedreht und entlang der Schiene zu einem Paket ein- oder mehrteilig zusammengefahren werden. So kann der Lichteinfall und der Blick nach außen flexibel reguliert werden. Aufgrund dieser Eigenschaft werden Lamellen häufig in Büros, Arztpraxen etc. zur Schaffung von guten Bedingungen für Bildschirmarbeit eingesetzt. Als „Büro-Lamelle" in Verruf geraten, finden Lamellenvorhänge im Privatbereich immer mehr Beachtung. Unzählige Behangvarianten setzen im Wohnbereich Akzente an den Fenstern. Besondere Verwendung finden sie zur Verschattung großer Flächen, aber auch als Raumteiler.

Technik

  • Bedienung: komfortable Monobedienung mittels einer Kugelkette, mit Schnurzug/ Kettenbedienung, Stabbedienung, Motor

  • Oberschienen: für schräge Giebelfenster (Slope-Anlagen), für Erkerfenster und Rundungen (gebogene Oberschienen), z. B. für Oberlichter zwischen zwei Oberschienen verspannte Lamellen (Plafond- Anlagen)

Behänge

Lamellenbreiten:

  • 63, 89, 100, 127, 250 mm


Bild: Erfal

Materialien:

  • Stoff (transparent, blickdicht, verdunkelnd, perlexbeschichtet, Wasser abweisend, mit ausgestanzten Deko-Elementen, mit Applikationen in Holz oder Aluminium, für Objekte schwer entflammbar, in Metalloptik)

  • Aluminium (glatt und perforiert)

  • PVC (durchscheinend und verdunkelnd)

  • Holzgewebe

  • Papier in Holzoptik

  • Vliesgewebe

  • Screengewebe

  • Folio Prägefolien



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Fotos: Kadeco und MHZ

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Bedienung
Vertikallamellen und Führungsschiene.

Durch das Fahren der Lamellen entlang der Oberschiene können die Lamellen verfahren (= auf- und zugezogen) werden. Sie können so an einer oder beiden Seiten geparkt werden. In einigen Fällen werden die Lamellen auch in der Mitte der Anlage geparkt.

Meist verbreitet sind Anlagen, die mit einer seitlich umlaufenden Endlosschnur verfahren werden. Durch das Ziehen an einer Kugelkette werden die Lamellen gedreht.

Alternative Bedienkonzepte sind das Verfahren mit einem Schleuderstab und Drehen mit einer Stabbedienung, sowie sogenannten Monobedienungen, bei denen sowohl das Verfahren als auch das Drehen mit derselben Endlosschnur erfolgt.

Formen
Die Standardform der Lammellenanlage ist rechteckig.

Für Dachschrägen gibt es so genannte Slopeanlagen. Dabei ist zu beachten, dass die Lamellen nur auf der längeren Seite geparkt werden können, da sonst die langen Einzellamellen auf dem Boden liegen.

Die üblicherweise gerade Oberschiene kann für Erkerfenster und Rundungen sowohl um die Hoch- als auch um die Querachse gebogen werden. Es sind auch gewendelte Anlagen in Spiralform möglich.

Selbst für Dachflächenfenster sind sie einsetzbar. Dazu wird eine Ober- und eine Unterschiene verwendet, zwischen denen die Lamellen verspannt werden (Plafond-Anlagen).