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Rollo

Ein Rollo ist eine Form des Sonnenschutzes an Fenstern oder Glastüren, bei der ein zumeist rechteckiger Stoff auf eine Welle gewickelt wird. Die Welle kann von formschönen Kassetten abgedeckt werden.

Rollos gibt es in verschiedenen Transparenzgraden, Farben, Mustern, Größen, Formen. Selbst dreieckige oder trapezförmige Formen sind in einem gewissen Rahmen machbar. Auch Rollos mit seitlicher Führung durch Spannseile oder Führungsschienen werden angeboten. Materialien:

  • Stoffe (transparent, blickdicht, verdunkelnd, perlexbeschichtet, Wasser abweisend, mit ausgestanzten Deko- Elementen, mit Volants, für Objekte schwer entflammbar)

  • Holzgewebe

  • Papier in Holzoptik

  • Vliesgewebe

  • Screengewebe

  • Folio Prägefolien
     

 

Arten von Rollobedienungen


Bild: Erfal
  • Seitenzugbedienung (auch Kettenzugrollo genannt). Dies ist die mittlerweile häufigste Variante. Rechts oder links ist an der Welle eine umlaufende Endlosschnur oder -Kugelkette angebracht mit der man die Welle drehen kann und somit den Rollostoff herunter oder hinaufziehen kann. Der Vorteil der Seitenzugbedienung liegt darin, dass es absolut wartungsarm ist, stufenlos auf- und abrollbar bedient werden kann, lange haltbar und sehr leicht selbst bei größeren Rollos bedienbar ist.
  • Mittelbedienung (auch Spring- oder Schnapprollo genannt). Die Bezeichnung "Schnapprollo" entstand daraus, dass frühere Rollos, die auf Spannung waren, beim Loslassen einfach nach oben "schnappten". Zur Bedienung des Springrollos wird der Rollostoff an einer Schnur bzw. Schnurglocke oder einen Bediengriff nach unten gezogen. Dadurch wird die in der Rollowelle befindliche Feder gespannt. Will man, dass das Rollo unten bleibt, muss man dafür sorgen, dass die Feder arretiert. Dieses kann durch behutsames Stoppen des Rollos in der gewünschten Höhe erfolgen. Entsprechend kann die Feder mit einer ruckhaften Bewegung wieder gelöst werden, will man das Rollo sich wieder aufwickeln lassen. Diese Bedienvariante erfordert etwas Geduld.
  • Elektroantrieb. In der Rollowelle sitzt ein Elektromotor, der die Welle dreht. Besonders bei unzugänglichen Rollos (z.B. in großen Höhen) empfiehlt sich diese Variante. Ergänzend ist der Funkmotor zu nennen, der wahlweise über einen Handsender (Fernbedienung) oder einen Wandsender zu bedienen ist.
  • Für Dachflächenfenster werden häufig Rollos eingesetzt, deren Beschwerungsstab unten in rechts und links montierte Halterungen eingerastet werden kann. Als Basis für dieses System wird wiederum der Federmechanismus des Springrollos genutzt, der durch eine technische Änderung ständig auf Spannung gehalten wird und nicht arretieren kann. Dachfensterrollos gibt es auch mit Schienenführung, in welchen er Behang stufenlos arretiert werden kann.
Doppelrollos
Die technische Revolution im Rollobereich sind Doppelrollos. Zwei gegeneinander laufende variable Stoffbehänge ermöglichen verschiedene Transparenzen. Die Technik ist einer Kassette untergebracht oder sichtbar. Die Stoffbahn besteht aus abwechselnd dichten und transparenten Streifen.

Bilder: Erfal

Raff-Rollos

Raffrollos werden durch einen seitlichen Kettenzug, ähnlich wie bei Jalousien bedient. Dekorative Stoffe werden mit funktioneller Technik vereint. Der Stoffe wird dabei mit Klettband an der Technik abnehmbar angebracht. Raffrollos können auch mit speziellen Trägern auch direkt an einem Fensterrahmen angebracht werden, sofern die Platzverhältnisse dies zulassen.


Bild: Erfal



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Bilder: MHZ

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